Becken, Wirbelsäule und Beinachse als funktionelle Einheit verstehen
Die Dorn-Methode betrachtet die Beinlängendifferenz nicht als primär anatomisches Problem, sondern als funktionelles Signal innerhalb eines zusammenhängenden Systems. Das Becken bildet die zentrale Schaltstelle zwischen Wirbelsäule und unteren Extremitäten. Bereits geringe Rotationen oder muskuläre Spannungsmuster können eine sichtbare oder tastbare Asymmetrie erzeugen.
Eine präzise Selbstwahrnehmung setzt daher das Verständnis dieser Systemlogik voraus. Nicht das einzelne Bein steht im Fokus, sondern die statische Gesamtordnung des Körpers. Der Kurs vermittelt die strukturellen Zusammenhänge, die notwendig sind, um Beobachtung von Interpretation zu trennen und funktionelle Abweichungen korrekt einzuordnen.
